Mini Bag von Kandou Patterns mit FPP
|Werbung| Hoi! Ich bin Judith von „Hoi! Handmade in the Alps“. Heute zeige ich euch, wie ihr eine Mini-Bag nähen aus Jeans könnt – und zwar mit einem ganz besonderen Twist: Flying-Geese Patchwork mit der Foundation-Paper-Piecing-Methode. Für euch gibt es dazu eine gratis Vorlage für die Flying-Geese mit einem Anleitungsvideo.
Warum eine Mini-Bag nähen aus Jeans?
Upcycling liegt im Trend – und mit einer alten Jeans lässt sich wunderbar eine stabile, stylische Tasche nähen. Jeansstoff hat die perfekte Festigkeit, bringt Struktur in das Projekt und ist zudem nachhaltig. Ich liebe es, alten Stoffen ein neues Leben zu geben. Außerdem entsteht durch das Quilten zusammen mit Style-Vil eine tolle 3D-Optik, die der Mini-Bag ihren besonderen Look verleiht.
Flying-Geese Patchwork für die Vorder- und Rückseite
Damit die Tasche noch spannender wirkt, habe ich Vorder- und Rückseite mit Flying-Geese Blöcken gestaltet. Das klappt am besten mit Foundation Paper Piecing, da die geometrischen Linien so richtig präzise werden. Meine gratis Vorlage für die Flying-Geese findet ihr hier unten.
Ein kleiner Tipp: Schneidet die Schnitteile erst nach dem Patchworken und Quilten exakt zu. So vermeidet ihr, dass sich durch das Quilten die Maße verschieben.
Copyright © Alle Rechte dieser Dateien liegen bei „Hoi! Handmade in the Alps | Judith Hofer“. Die gewerbliche Nutzung ist erlaubt, sofern dieser Vermerk mit angegeben wird: „Nach einer Anleitung/Datei von ‚Hoi! Handmade in the Alps'“. Die Vervielfältigung, Entfernung, Verkauf oder Neu-Upload der Dateien/E-Books ist verboten. Für eventuelle Fehler übernehme ich keine Haftung.
Quilten mit Style-Vil für einen besonderen 3D-Effekt
Für den Innenaufbau habe ich ein Stoff-Sandwich aus Jeans, Futterstoff von Snaply und Style-Vil gelegt. Mit Sprühkleber fixiert verrutscht beim Nähen nichts. Besonders begeistert bin ich vom Effekt der Schaumstoffeinlage – die Absteppnähte wirken dadurch plastisch und geben der Tasche ein professionelles Finish.
Zum Aufzeichnen der Quiltlinien nutze ich übrigens einen wasserlöslichen Stift. Und wie ich die Fäden am Ende vernähe, zeige ich euch Schritt für Schritt in meinem YouTube-Video.
Mini-Bag nähen aus Jeans – der Endgegner Schrägband
Nach dem Quilten habe ich die Stoffteile zugeschnitten, den Reißverschluss eingenäht und die Tasche zusammengesetzt. Mein persönlicher Endgegner war das Schrägband. Erst wollte ich es vermeiden, aber am Ende habe ich mich doch getraut – und siehe da: Es gefällt mir sogar richtig gut! Innen bleibt das Futter an Ort und Stelle, nichts verrutscht. Vielleicht freunde ich mich künftig öfter mit Schrägband an.
Kurzes Gurtband
Ich habe mich bewusst für ein kurzes Gurtband entschieden, da die Mini-Bag als „Tasche in der Tasche“ gedacht ist. Wenn ich mit meinem großen Rucksack unterwegs bin, habe ich so eine kleine, sichere Tasche für Handy, Geldbeutel und andere wichtige Dinge. Besonders cool finde ich das schwarze, matte Zubehör von Snaply – das gibt der Tasche einen modernen Look.
Weitere Inspiration
Wenn ihr Lust habt, schaut euch auch meine Laptoptasche Flexia an. Die Mini-Bag habe ich nämlich aus den Reststoffen dieses Projekts genäht. Mehr Infos dazu findet ihr hier im Blog.
Pfiet’enk und viel Spaß beim Selbermachen!
Eure Judith
Projektinformationen
Projektnummer 268







