Capsule-Wardrobe Kleiderschrank ausmisten – mein Realitätscheck
Das Thema „Capsule-Wardrobe Kleiderschrank ausmisten“ war für mich der nächste logische Schritt, nachdem ich meinen Körperform bestimmt, meine Farbpalette und Stil definiert und meine benötigten Kleidungsstücke festgelegt hatte.
Theorie ist das eine – aber dann kommt die Praxis. Und die beginnt ganz klar im eigenen Kleiderschrank.
Ich habe wirklich alles ausgeräumt. Jedes einzelne Teil. Mein Schrank war komplett leer – und ich stand mitten im Klamotten-Chaos. Danach habe ich jedes Kleidungsstück genau angeschaut, anprobiert und ehrlich geprüft: Passt es zu meiner geplanten Capsule-Wardrobe? Und noch wichtiger – fühle ich mich darin wirklich wohl?
Alles, was nicht mehr zu mir, meinem Stil oder meinem Alltag passt, durfte gehen.
Was bleibt – was darf gehen?
Sehr alte Kleidung mit deutlichen Mängeln habe ich konsequent entsorgt. Teile, die noch gut erhalten sind, spende ich an die Kleiderkammer. Zwei selbstgenähte, fast ungetragene Stücke werde ich verkaufen, weil sie zwar schön sind, aber einfach nicht mehr zu meinem Stil passen.
Und wisst ihr was? Ich fühle mich nach diesem Schritt ungelogen 10 kg leichter. Mein Kleiderschrank war noch nie so leer – und gleichzeitig noch nie so stimmig. Jetzt hängen dort nur noch Teile, die mir passen und in denen ich mich wirklich wohlfühle. Das verändert so einiges…
Wie viele Teile sind noch übrig?
Was denkt ihr – wie viele Kleidungsstücke sind nach dem Capsule-Wardrobe Kleiderschrank ausmisten noch übrig geblieben?
Es sind genau 44 Teile.
Darin enthalten sind: Hosen, Unterhemden, T-Shirts, Langarmshirts, Pullis, Hemden, Kleider und Jacken.
Ganz ehrlich: 44 Teile sind eigentlich schon mehr als genug für eine Capsule-Wardrobe. Ich hätte nie gedacht, dass noch so „viel“ übrig bleibt. Kurz hatte ich sogar den Gedanken, das ganze Projekt wieder über den Haufen zu werfen, weil ich ja scheinbar schon ausreichend Kleidung besitze.
Aber dann kam die Erkenntnis.
Was definitiv noch fehlt
Es fehlen wichtige Basics: Joggers, weitere Hosen, Röcke und Kapuzenpullis. Genau dort werde ich ansetzen. Außerdem fehlt ganz klar eins – Farbe.
Der Großteil meiner aktuellen Garderobe besteht aus Schwarz und Weiß. Sicher, das ist zeitlos. Aber es spiegelt nicht meine definierte Farbpalette wider und fühlt sich nicht nach der Vision an, die ich für meine Capsule-Wardrobe habe.
Und genau deshalb geht die Reise jetzt weiter.
Von der Bestandsaufnahme zur konkreten Planung
Nach dem Capsule-Wardrobe Kleiderschrank ausmisten folgt nun die konkrete Planung. Welche Schnitte passen? Welche Stoffe brauche ich? Welche Farben möchte ich bewusst integrieren?
Jetzt beginnt der Teil, auf den ich mich am meisten freue: planen, Stoffe fühlen, kombinieren, zuschneiden und nähen. Ich bin so bereit dafür.
Wie sieht es bei euch aus? Wie viele Teile hängen aktuell in eurem Kleiderschrank?
Pfiet’enk und viel Spaß beim Selbermachen!
Eure Judith
Projektinformationen
Projektnummer 280

